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Der Sonne entgegen: Dolomiti Superski, Skitouren und Besinnungswege

Das Skigebiet Sextner Dolomiten gehört mit 11 anderen Regionen zum größten und wahrscheinlich spektakulärsten Skiverbund der Welt. Mit einem einzigen Ticket, dem Dolomiten Superski, können 450 Aufstiegsanlagen und 1200 km schneesichere Pisten im Anblick der schroffen Felstürme und kolossalen Bergmassive der Dolomitengipfel genutzt werden. Ein absolutes Highlight für Winterurlauber ist die berühmte Sellaronda rund um den Sellastock über 4 Dolomitenpässe und die 4 ladinischen Täler Alta Badia, Fassatal, Gröden und Livinallongo, die wahlweise im oder entgegen dem Uhrzeigersinn befahren werden kann. Bei der „Gebirgsjäger Skitour“ (Giro della Grande Guerra) steht der Symbolberg des 1. Weltkriegs Col di Lana im Mittelpunkt, mit Fundstücken aus der Kriegszeit, Laufgräben mitten durch die Felsen, Wehrgängen und Forts. Während der eintägigen Tour ist auch ein Abstecher auf den Marmoladagletscher (3.342 m) möglich.

Abseits der Pisten finden Skitourenbegeisterte bei Frühlingstemperaturen noch beste Bedingungen für unvergessliche Ausflüge, zum Beispiel auf den Dürrenstein oder auf den Großen Jaufen im Pragser Tal, auf das Pfannhorn oder Marchkinkele oberhalb von Toblach und Innichen, oder auf die Kreuzspitze oder das Gaishörndl im Villgratental.
Zur Osterzeit passen die gemütlichen und besonders für Familien geeigneten Wanderungen und Besinnungswege an der Sonnenseite des Hochpustertals. Kultur und Geschichte erlebt man auf dem Besinnungsweg zur Waldkapelle in Sexten, mit 14 Stationen zum Innehalten und der hölzernen Waldkapelle, auch als Friedenkapelle bekannt, als Endziel. Sie wurde 1917 erbaut, als die Pfarrkirche von Sexten durch Bombenangriffe schwer beschädigt wurde. Dort wurde in den Jahren 1917 und 1918 der Gottesdienst gefeiert; während der Faschistenzeit diente die Waldkapelle als Versteck zur Abhaltung von Messfeiern in deutscher Sprache.

Am Eggerberg in Niederdorf kann in einer knappen halben Stunde die Kirche von „Sankt Magdalena im Moos“ (oder einfach Mooskirche) erwandert werden, die als Musterbeispiel einer gotischen Landkirche gilt, mit bemerkenswerten Gemälden des Meisters Simon von Taisten. Vorbei an alten Bauernhöfen, „Stöckl“ (vorwiegend im 18. Jh. errichtete, kleine Kapellen für die Streusiedlungen) und einem herrlichen Blick auf die Dolomiten erreicht man in einer weiteren Stunde die Aussichtswarte.