Radwanderungen und Erdpyramiden

Neben dem mittlerweile international bekannten Familienradausflug von Toblach oder Innichen immer gemütlich abwärts fahrend in die Osttiroler Landeshauptstadt Lienz, können im Mai auch andere klassische Radwege in Angriff genommen werden.

Gemütlich und ebenso für jedermann geeignet ist die Fahrt über den perfekt ausgebauten Pustertaler Radweg bis nach Bruneck, für den gleich wie für den Drauradweg nach Lienz als Transportmittel für den Rückweg die Eisenbahn zur Verfügung steht. Als separater Ausflug - oder eingebunden in die Fahrt nach Bruneck -, ist für Konditionstüchtigere ein Abstecher zum Pragser Wildsee in dieser noch ruhigeren Zeit empfehlenswert (Höhenunterschied ca. 350 m). 

Anspruchsvoller ist die Strecke längs der alten Bahnlinie von Innichen nach Cortina, die an Highlights, wie dem Toblacher See, dem Dürrensee, dem Blick auf die Drei Zinnen und das Cristallomassiv vorbeiführt und Gelegenheit bietet, in Cortina, einem der exklusivsten Ferienorte Italiens, zu bummeln. Weit weniger mondän und jederzeit abseits vom großen Rummel, ist eine Radfahrt ins Gsieser Tal, entweder gemütlich im ca. 20 km langen Talboden ab Welsberg, oder für Mountainbiker mit der Überquerung des Gsieser Bergrückens von Toblach über Frondeigen nach Pichl.

Doch auch Wanderer kommen in dieser Zeit nicht zu kurz, selbst wenn der Zugang zu den hochalpinen Hütten durch den vom Winter übriggebliebenen Schnee verwehrt sein sollte. Ein einzigartiges Naturerlebnis für die ganze Familie sind zum Beispiel die Erdpyramiden von Platten oberhalb von Percha, die Einblicke in die bizarren Erosionsphänomene bieten. Aufschlussreich ist auch der Sextner Rundwanderweg mit sieben Infopunkten, an denen ebenso die Geologie des Pustertals, aber auch viele interessante Informationen zur örtlichen  Tier- und Pflanzenwelt und zum Naturbrauchtum vermittelt werden.

Die Südtiroler Dolomiten im Frühling nach der Schmelze
Frühlingserwachen

Auf dem geschichtsträchtigen „Römerweg“ vom Ratsberg oberhalb von Toblach bis zum Eggerberg, der seinen Namen der Annahme verdankt, einst die Durchzugsstraße der Römer im früheren Noricum gewesen zu sein, genießt man heute hauptsächlich die gemütliche Wanderung am sonnseitigen Hang. Die Reste der wichtigsten von den Römern hinterlassenen Niederlassung kann man dagegen östlich im Museum Aguntum im Lienz oder westlich im Museum Mansio Sebatum in Sankt Lorenzen bei Bruneck bewundern.

An der Rezeption des Leitlhof Dolomiten erteilen wir Ihnen gerne Auskünfte zu Bahnverbindungen und Radverleihe für Ihre Ausflüge. Senden Sie Ihre unverbindliche Anfrage.